Deutsche Bank: Kreditkarte Online beantragen! Aber gehen Sie trotzdem zur Filiale!

Da Amazon den Vertrag mit der LBB nicht verlängert, und daher meine Amazon/LBB-Kreditkarte in Kürze ausläuft, benötige ich eine neue. Warum nicht gleich von meiner Hausbank, der Deutschen Bank? Gesagt, getan! Die Deutsche Bank wirbt schließlich damit, dass man die Kreditkarte online beantragen kann. Extrem futuristisch! Äh, zeitgemäß, meine ich.

Und schau mal, wie kuhl! Man kann sogar ein Bildmotiv für seine neue Kreditkarte beantragen! Ich will das mit der Platine, super, äh zeitgemäß, genau wie ich und meine futuristische Deutsche Bank! Bestimmt fragt mich das Formular gleich danach, welches Motiv ich für meine neue Kreditkarte will.

Äh, nein. Fehlanzeige. WTF? Der Telefon-Support der Deutschen Bank teilt mir mit, dass ich, wenn ich ein Motiv auf der Karte will, auf jeden Phall in die Filiale marschieren muss. Dass man das weder online mit beantragen, noch der Support-Mitarbeiter das telefonisch eintragen kann.

Was soll ich sagen. Neuland(*) halt.

(*) Der Verfasser ist seit über 30 Jahren im Neuland unterwegs.

Bye bye Meta

In ein paar Wochen werde ich Meta verlassen, also FaceBook, Instagram und WhatsApp. Natürlich möchte ich weiterhin meinen bedeutungsneutralen Gedankenstrom in die Welt rauspumpen. Warum nicht hier? Es liest ohnehin niemand meine persönliche Seite. Und falls doch – Willkommen! 🎉

P.S.: Das ist nur ein Test, um rauszufinden, ob vom.Hamdy aus hier posten kann…

CME WIDI & Windows 10 & Cubase 12

Hello there! I now own 6 WIDI Masters, 1 WIDI Jack, 1 WIDI Bud Pro, and 1 TP-LINK BlueTooth 5.0 Dongle (type UB500). I use Windows 10 and Cubase 12.

I compared the Latency between the WIDI Bud Pro and the TP-LINK UB500 — not scientifically, but just by playing. I think the latency between WIDI Master and WIDI Bud Pro is slightly better than between WIDI Master and UB500, but it’s ever so slightly, it’s really hard to tell. In both cases, it’s absolutely usuable without any problems at all.


Next, I tried to determine whether I’d rather use the WIDI Bud Pro or the UB500 Dongle to connect my synthesizers to Windows 10/Cubase 12. First of all, using the WIDI Bud Pro is very easy and will work with earlier Cubase versions as well. Setup your WIDI Masters, put them into slave mode, and that’s it. Cubase now sees a MIDI Interface called „WIDI Bud Pro“ and that’s all there is to know. BUT, it’s only a single MIDI Port, and you’ll have to assign your synthesizers/keyboards/devices different MIDI channels to tell them apart. Not a big problem, I think, especially since it’s so easy to use.


With the TP-LINK UB500 BlueTooth 5.0 Dongle, things are more complicated, and it’ll work only with DAWs that support the new WinRT protocol (Cubase 12 does, earlier versions do not). It has one GREAT advantage, though: each synthesizer/keyboard appears as it’s own MIDI Port in Cubase, which makes it unneccessary to change MIDI channels! If you assign the WIDI Masters unique names via the WIDI App on your mobile, Cubase 12 will even use those names automatically! That’s fantastic, but there’s a catch: While Cubase 12 can talk to BlueTooth MIDI devices like the WIDI Masters just fine, it only does so if you pair them WHILE Cubase 12 is running. After exiting Cubase 12, it will NOT remember those devices and will not reconnect automatically next time. It SHOULD do that, because the devices remain paired in Windows, but Cubase does NOT remember. Instead, you’ll have to un-pair and re-pair them again in Windows, each time you start Cubase 12, which is a big hassle… especially if you have many WIDI devices like I do. That’s a Cubase 12 bug, and I hope that Steinberg will fix it soon.


BUT for the time being, I found a workaround: There’s a free utility called MIDIBerry. Pair your WIDI Masters with Windows ONCE, and then open MIDIBerry and leave it running right before you start Cubase 12. Like magic, Cubase 12 will suddenly remember the devices, and you will not have to re-pair them again. The MIDIBerry Window must stay open for this to work, and it must be on the same screen as Cubase. But it can stay behind the Cubase Window at all times, so this it not a big problem.


I suppose, MIDIBerry does something on OS-Level to activate the paired devices that Cubase 12 does not do, and if it is that, then Cubase will be able to do it as well at some point in the future.


By the way, you do NOT need to install those KORG BLE drivers if you are using Cubase 12 on Windows 10. Just MIDIBerry to keep the connection up; or nothing, if you don’t mind re-pairing each time. I think the KORG BLE drivers are only necessary if you use a DAW that doesn’t support WinRT. You also don’t need the KORG BLE drivers if you use the WIDI Bud Pro instead of a generic BT dongle; neither do you need any BlueTooth drivers in that case. CME’s manuals could be a bit clearer about that, because it can cause quite some confusion.


In summary, I’m pretty happy with my new shiny WIDI setup. I’ll just need another four WIDI Masters, at which point my setup will be 100% DIN cable free 🙂

Das Unwohlsein der Dreads

Und lustig geht es weiter mit dem kulturellen Aneignungs-Wahnsinn: In der Schweiz wurde kürzlich ein Konzert unterbrochen, weil sich Besucher wegen überwiegend weißen Dreadlocks-Träger auf der Bühne unwohl fühlten.

Uff. Okay. Als das mit der ausgeladenen Dreadlocks-Musikern aktuell war (siehe auch mein vorheriger Beitrag), hatte ich gesucht und zumindest einen farbigen Menschen mit Dreadlocks gefunden, der seine Meinung zum Thema beisteuert: er hat keine Probleme mit weißen Dreadlocks-Trägern. Klar, die Meinung eines einzelnen Betroffenen mag keine große Aussagekraft haben. Zumindest zeigt sie aber, dass das Thema auch von Betroffenen nicht einheitlich bewertet wird. Hier ist das Video:

https://youtu.be/lHYls9e4mVM

Des Weiteren habe ich mir die Frage gestellt, ob Dreads wirklich einer bestimmten Kultur zugeordnet werden können. Anscheinend sind Dreads (oder Dread-ähnliche) Haartrachten bereits seit mehreren tausend Jahren verbreitet. Unter anderem gibt’s eine 25.000 Jahre alte Skulptur einer Frau, die stilisierte Dreads (oder Braids, unklar) trägt. Sicher ist, dass bereits die alten Ägypter diese Haartracht kannten:

/https://afroculture.net/dreadlocks-in-history-origin-of-rasta-hairstyle/

Zudem habe ich mich gefragt, wenn nun beliebige stilistische Merkmale zu sozialen Ausschlüssen und Diskriminierung führen können, wo wird die Linie gezogen? Kann plötzlich ein Merkmal, das wir selbst bevorzugen — sagen wir, vornehmlich schwarze Kleidung zu tragen — auch kulturell unangemessen werden?

Und wenn kulturelle Aneignung tatsächlich ein Ding ist, bedeutet das im Umkehrschluss, dass kultureller Austausch verpönt sein muss? Diversität würde damit ausgehöhlt; denn wenn Menschen unterschiedlicher Kulturen sich friedlich vermengen, tauschen sie ganz selbstverständlich auch kulturelle Merkmale miteinander aus.

Persönlich kann ich Empörung nachvollziehen, wenn Menschen sich in beleidigender oder verhöhnender Absicht kulturelle oder ethnische Merkmale aneignen (z.B. Blackface). Sich aus rein ästhetischen Gründen einen Kilt, Kimono oder eben Dreads zuzulegen, ist aber nicht das. Es ist nicht verhöhnend, beleidigend, sondern vielmehr eine Hommage an eine andere Kultur.

Künstler deswegen zu diskriminieren und Konzerte zu unterbrechen, führt geradewegs in die kulturelle Apartheit. Das kann in niemandes Sinne sein.

Fridays for Future canceln Sängerin wegen ihrer Frisur

Und zwar trägt sie Dreadlocks. Ich finde, dass das an den Haaren herbeigezogen (haha) ist. Ich könnte mir beispielsweise vorstellen, nein, ich bin absolut davon überzeugt, dass viele dieser herablassenden Veranstalter Tätowierungen haben. Tätowierung wurden aber zuerst von Eingeborenenstämmen getragen, die von weißen Einwanderern unterdrückt wurden. Vielleicht sollten die Veranstalter ihre eigenen Reihen mal daraufhin untersuchen und sich entsprechend selbst aus dem Vorstand entlassen. Aber wahrscheinlich würde man ein Argument (er-)finden, warum zwar die Frisur ein Problem ist, Tätowierungen aber selbstverständlich nicht. Und Tätowierungen sind nur ein Beispiel von vielen für Schmuck und körperliche Gestaltungen, die im Laufe von Jahrhunderten kulturelle Grenzen überwunden haben. Heute sind es die Dreadlocks. Morgen sind es lange Haare bei Männern. Oder der Ziegenbart. Oder das Tragen des Kilts von Nicht-Schotten.

Übrigen sind auch viele Musikarten hiervon betroffen, zum Beispiel Rock und Metal, schließlich basieren diese auf dem Blues, erfunden von schwarzen Sklavenarbeitern auf Baumwollfeldern. Wer Rock und Metal hört, unterstützt somit Sklavenhalter! Was, nicht? Ach so 🙂

Das ist potenziell ein Fass ohne Boden. Wie wäre es, wenn wir Körperschmuck, Frisuren und Kleidung einfach dem persönlichen Geschmack überlassen — zumindest, solange keine beleidigende oder herabwürdigende Intention damit verbunden ist. Und das kann ich bei der abgekanzelten Sängerin nun wirklich nicht erkennen.

Die FFF-Veranstalter machen sich lächerlich und vertreten eine unhaltbare Position. Ihrer Sache schaden sie damit eher, als dass sie ihr dienen.

Der Alte Mann und das Mehr

Sieht zunehmend danach aus, als würde ich es ab dem 1. Januar endlich auf die Reihe bekommen, einen Youtube-Kanal auf die Beine zu stellen. Es gab ja in den letzten drei Jahren schon mehrere Anläufe, aber igendwie hab ich den Dreh nie hinbekommen. Diesmal wird alles anders, weil ich die meisten Hinderungsgründe beseitigt habe.

Der Kanal wird unter meinem eigenen Namen laufen und auf Deutsch sein. Das Motto lautet „Der Alte Mann und der/die/das …“ und dann jeweils ein Thema, das mich interessiert: Meine Bücher, Sci-Fi, Filme, Musik, Space, Science und auch Longevity-Themen.

Ich habe bereits eine lange Liste solcher Themen zusammengetragen. Alles wird thematisch in Playlists gruppiert und in Episoden aufgeteilt. Ja, ich weiß, dass thematisch unfokussierte Kanäle wenig Stammzuschauer haben. Aber das macht nichts, ich will damit ja nicht superreich werden, nur normal reich 😉

Ich plane, beginnend mit dem 1. Januar 2022 jeden Samstag um 00:05 Uhr ein sechs bis zwölfminütiges Video raufzuladen. Ob ich das in der angestrebten Permanenz schaffe, bleibt abzuwarten.

Shawn wir mal 🙂

Hör mal, Herr Lafontaine…

Es geht um dies hier:

Hör mal, Herr Lafontaine, du warst doch schon mal für eine Operation im Krankenhaus. Im Vorfeld bekommst du eine detaillierte Belehrung darüber, was alles schief laufen kann, und dann unterschreibst du das. Dies hier ist nichts anderes. Die Firmen versuchen, sich rechtlich abzusichern, denn von den Impfstoffen werden hunderte von Millionen, wenn nicht gar Milliarden, Dosen hergestellt. Der Impfstoff kann so sicher sein, wie er will, nichts ist jemals 100% sicher. Wenn nur ein Promille aller Geimpften die Firmen verklagt, würde das die Firmen in den Ruin treiben. Es gibt zwei Alternativen: 1. Die Firmen sichern sich mit so einem Text weitestgehend ab. Das ist ziemlich hässlich. 2. Es wird kein Impfstoff entwickelt und sehr viele Leute sterben. Das ist auch ziemlich hässlich. Welche Wahl soll eine Regierung deiner Ansicht nach treffen? 1 oder 2?

Am Rest deines Tweets, Herr Lafontaine, habe ich nichts auszusetzen 🙂

Der Traumberuf und die Vierzigstundenwoche

Frau Schulte vom Stern schrieb bereits im Jahr 2018, dass sie nicht verstehe, wie man sich über die 40-Stunden-Woche aufregen könne. Hier geht es zum Artikel, und hier ist meine kurze und schmerzvolle Antwort darauf:

„Sucht man sich nicht genau deshalb einen Job, der Spaß macht, damit man morgens gerne aufsteht?“ (Jule Schulte)

Die Wahrscheinlichkeit, dass man sich einen Job aussucht (oder überhaupt aussuchen kann), der nach ein paar Jahrzehnten immer noch Spaß macht, ist für den Großteil der arbeitenden Bevölkerung verschwindend gering. Ich kenne wenig Leute, die gerne morgens aufstehen, um zur Arbeit zu gehen. Wenn überhaupt, dann tatsächlich die jüngere Generation. Ob ich in meiner Freizeit chille? Das auch, aber hauptsächlich arbeite ich an den Dingen, die mir persönlich Freude bereiten, für die mir aber niemand Geld zahlen möchte. Wenn die Autorin das mit ihrem Beruf abdecken kann: herzlichen Glückwunsch. Sie ist in der Minderheit.

Human after all

I’m not a scientist. I’m bad at maths… and I mean awfully bad. Still, I consider myself science-minded, and my bs-detector reliably hums when things appear fishy. Sometimes, it displays „I honestly don’t know“ on its readout, which in itself is a reliable enough answer. Some of the things that I believe are certainly wrong, or even dead-wrong.

I want to pride myself of being able to change my opinion upon new evidence, but am I really? I don’t know much about anything at all at any depth, but I live in a huge cloud of knowledge-fragments, guided by google-fu to fill in the blanks whenever required. Just to forget everything again when not needed anymore.

I don’t think that I’m a really awesome guy, but I think I’m quite alright. I know that I can be petty and dickish at times – but I don’t enjoy being that way, I just can’t help it. I’m sometimes impatient with people. I am really bad at displaying emotions towards others; I do have these kinds of emotions, yes, but I guess they’re shallow in comparison. I’m not a diamond in the rough; it is what it is. I am what I am. Human after all 🙂

I believe that all of you have similar shortcomings and qualities, only in other areas of life. It’s sometimes difficult to see the person across from you, or on the other side of that line…

A few remarks on an optimistic view on the future

So there’s this awesome futurist youtube channel that goes by the name of 2 THE FUTURE with Jixuan & Sebastian that I can only recommend checking out and consider subscribing to. They have refreshing views on space, technology and transhumanism, and a special kind of weird humor that I personally find endearing.

In their latest video, they describe a very optimistic fictional future, starting in the year 2050. You’ll find the video by clicking on this link.

I am very much in line with what is being said here, but it wouldn’t be me if I didn’t want to add my own biotech-skewed opinion to it. So I commented with a long youtube posting that I’ll paste verbatim below. See y’all in 2050!

Unfortunately, Elon appears not to be a big fan of life extending biotech. He’s on record saying he wants to have „a hundred good years, maybe a little more“. However, I think he’ll soon realize his self-sustained Mars colony project will take longer than that. I suspect he’s going to invest in the SENS Research Foundation or similar biotech ventures at some point, just to make sure he can see the Mars colony come to fruition. Investing in SRF now or in ten years may be too late, though, since Elon’s almost 50 now. While starting rejuvenation therapies between 50 and 70 may be perfectly fine, we don’t have such therapies right now, and it may take decades more. Taking rejuvenation therapies at an old age may indeed be relatively ineffective (but we can’t say for sure just yet).

Strangely enough, many space enthusiast seem to hate life-extending biotech with their guts for reasons that are not entirely clear to me. Personally, I’m invested and interested the most in a future that contains me… in a non-dissolved fashion, if you please 🙂

Mind-uploading, on the other hand, seems to be more accepted, but also a lot farther away technologically than rejuvenation biotech. I don’t think that Neuralink is up to the task even remotely. Nothing short of a molecular brain scan and a simulation on an — as of now unimaginably huge — supercomputer will suffice, and even then, we’d only have made a copy of a mind, not a transfer (what’s considered a copy or a transfer remains to be in the realm of philosophical speculation for now). I want to stress that I do think mind uploading is possible in principle; but so is moving our entire solar system to another place in the galaxy. Both is entirely possible, but entirely impractical, too, at least in the foreseeable future, and maybe forever.

And lastly: What I’ve been missing from this fictional future history is atomically precise manufacturing (formerly known as molecular nanotechnology), as suggested by Feynman, and proven to be possible by Drexler in „Nanosystems“, and described in „Engines of Creation“ and „Radical Abundance“ by the same author. To be fair, APM/MNT was all the buzz in the early 2000’s and we’ve not heard a lot about it since then, so the problem seems to be more difficult than anticipated. I’m pretty certain that AI will be able to crack it at some point, though. I don’t think it’s as impractical as mind-upload, but it might be a necessary step for mind-uploading.

Sorry for the wall of text. Didn’t have the time to make it any shorter 🙂