Will AGI be capable of predicting our destiny?

Will artificial Intelligence help us predict the future of humanity, after analyzing the current situations mankind goes through?

Quora presented me with the above question, and here’s my answer:

A hypothetical superintelligent AI will be capable of keeping track of millions or billions of datapoints in its artificial mind, concurrently, continuously, whereas we humans can only keep track of a handful each moment. That AI will be able to find hidden connections between those datapoints, many layers deep, that humans alone will never find, not with all the time in the world. So much seems clear.

But will it be able to predict the future of humanity?

Well, it will be able to extrapolate the rate of technological progresss, because it is helping creating it. It will monitor and predict environmental changes long before they occur. It will compute different predictive paths for unknowable events (catastrophes, meteor impact, virus outbreaks, etc.) But most importantly, it will be able to predict the behavior of individual humans and of large groups of humans with uncanny accuracy. To us, humans seem unstable and unpredictable. To it, we are like automatons, operating within well-understood boundaries.

That hypothetical AI will be able to make predictions for individual trends and for the overall development of the world that hold true for years, or in some cases decades, maybe even more. However, it will not be able to predict the future indefinitely, because there will be hard limits to its capabilities. Even for a superintelligent AI, there is an upper bound for what it can know and predict; defined by a) its hardware, and b) the indeterministic nature of the world itself. The farther into the future the AIs predictions go, the farther they will diverge from reality. But since the AI is continuously updating its predictions with billions of datapoints, we humans will never catch it being wrong with anything in a big way. For us, it will seem like an oracle that knows everything, past, present and future.

Now to the original question: Will that AI help to predict the destiny of humankind, and make suggestions as to what needs to be changed for progress and survival? Yes, it will most certainly do that. And this is also where it becomes increasingly dangerous: Put that kind of power into human hands — the power to know, with certainty, how peoples react and how they can be directed and manipulated — put that into a human hand, and we’re going to meet our Dystopia in a tenth of a generation or less.

UNBEGRENZTE LEBENSSPANNE: TEIL 2: Tun oder lassen?

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Stellt man Menschen in Aussicht, den Alterungsprozess in nicht allzuferner Zukunft heilen und abschaffen zu können, herrscht zunächst einmal Unglauben. Verständlich angesichts der Tatsache, dass seit Anbeginn der Menschheitsgesichte alle derartigen Versuche scheiterten.

Viele wiederum, die es für prinzipiell möglich erachten, äußern Bedenken. Sollte man Menschen eine unbegrenzte Lebensspanne gewähren? Welche Auswirkung hätte das auf die Welt? In diesem Artikel möchte ich auf das am häufigsten genannte Argument eingehen:

Überbevölkerung

Mehr als 100.000 Menschen sterben weltweit täglich an den Krankheiten des Alterns, und in den meisten Fällen ist es kein sanftes Hinübergleiten, sondern eine Qual, die sich über Jahre, manchmal Jahrzehnte hinzieht. Zudem verursacht die Behandlung der Alterskrankheiten einen hohen finanziellen Aufwand, der das Gesundheitssystem enorm belastet.

Aber wenn Menschen nicht mehr infolge hohen Alters stürben, lautet ein häufig vorgebrachtes Argument, würde dies nicht das Problem der Überbevölkerung verstärken?

Die UN prognostiziert, dass das Bevölkerungswachstum bis zum kommenden Jahrhundert stagnieren, oder sogar rückläufig sein wird. In den westlichen Industrienationen kann man diesen Trend bereits seit längerem beobachten: Überall dort, wo Wohlstand und Sicherheit herrschen, gehen die Geburtenziffern zurück, und das Durchschnittsalter der Bevölkerung steigt an.

Der Wohlstand breitet sich nachweislich immer weiter über die Erde aus; auch, wenn der Fortschritt langsamer als wünschenswert voranschreitet. Die Annahme eines globalen Bevölkerungsrückgangs ist zumindest plausibel.

Doch selbst, wenn dies nicht zuträfe: Würde das Altern heilbar, wäre es dann nicht unsere humanitäre Pflicht, es auch zu tun? (In diesem Fall müssten freilich andere Lösungen für das Einschränken des Wachstums gefunden werden - beispielsweise die Begrenzung der Kinderanzahl pro Kopf. Ich denke aber, dazu wird es nicht kommen.)

Tatsächlich heilen wir das Altern bereits jetzt, wenn auch noch unvollständig. Vor Beginn der modernen Medizin starben Menschen in ihrem dritten oder vierten Lebensjahrzehnt - im Durchschnitt natürlich.

Mit den Fortschritten auf dem Gebiet der Medizinwissenschaften hingegen erreichten Menschen ein immer höheres Alter. Heutzutage hat ein Mensch in einer Industrienation eine gute Chance, seinen 80. Geburtstag zu erleben.

Als komplett heilbar können wir das Altern noch nicht einstufen, aber die bisherige Verdopplung unserer Lebenserwartung spricht eine deutliche Sprache: Wir wollen das Leben verlängern, wir wollen die Krankheiten des Alterns heilen; alle unsere Bemühungen streben seit jeher danach. 

Warum beim bisher Erreichten innehalten? Wer möchte schon Demenz, Alzheimer und Arteriosklerose bekommen, wenn es doch vermeidbar wäre?

Das Altern nicht zu bekämpfen, mit den Krankheiten des Alterns ohne jede Gegenwehr leben und sterben zu wollen, würde letztlich bedeuten, jegliche medizinische Errungenschaft der letzten hundert Jahre wieder rückgängig zu machen. Und sich wieder mit den dünnen 30 oder 40 Jahren zufrieden zu geben, mit denen wir vor dem Einzug der modernen Medizin rechnen konnten. Schwer vorstellbar, dass wir als Zivilisation das wirklich wollen.

Die Überbevölkerung ist ein Problem, das in den nächsten hundert Jahren plausibel rückläufig sein könnte, während gleichzeitig der Anteil der alternden Bevölkerung zunimmt. Das unermessliche Leid und Massensterben alternder Menschen hingegen ist eine Realität, die ohne Intervention niemals rückläufig sein wird.

In nicht all zu ferner Zukunft könnten medizinische Interventionen das biologische Altern abschaffen; niemand müsste mehr alters sterben. Ich wiederhole daher meine Frage aus dem Titel: Tun oder lassen?

Nächsten Dienstag möchte ich mich mit weiteren Argumenten befassen, die die Abschaffung des Alterns infrage stellen. Kann das Leben nur im Kontrast zum Tod einen tieferen Sinn ergeben? Ist es wider die Natur, den Tod zu besiegen? Muss das Alte zwangsläufig dem Neuen Platz machen?

Wie immer gilt: Es gibt keine einfachen Antworten...

 

UNBEGRENZTE LEBENSSPANNE: TEIL 1: Möglich oder nicht?

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Die Hinweise häufen sich, dass es in nicht all zu ferner Zukunft möglich sein könnte, ein für alle Male jene Krankheiten zu besiegen, die das Altern für die meisten Menschen zu einem quälenden Prozess machen. Krebs beispielsweise würde schon Jahrzehnte im Voraus bei Routineuntersuchungen diagnostiziert, und lange vor Ausbruch geheilt. Arteriosklerose, Herzerkrankungen, Diabetes, Alzheimer wären präventiv behandelbar; sie träten nicht mehr auf. Stammzellen würden erneuert, Gewebe, Organe, und Haut blieben -- oder würden wieder -- jugendlich. Graue Haare und Altersweitsicht bildeten sich zurück, bzw. entstünden gar nicht erst.

Zu guter Letzt würde das Telomerase-Gen aktiviert, welches unsere Zellen davor bewahrt, an das Hayflick-Limit zu stoßen. Der 85-jährige in jener nicht all zu fernen Zukunft wäre biologisch und äußerlich kaum von einem 35-jährigen zu unterscheiden. Entsprechend würde er dem Gesundheitssystem enorm viele Kosten ersparen, da er nicht auf Jahre oder Jahrzehnte in einer altersbedingten Abwärtsspirale zu Tode begleitet werden müsste. 

Vielleicht würde er auch gar nicht in Rente gehen wollen, denn er wäre ja nicht erschöpft und abgearbeitet, sondern gesund, frisch und voll jugendlichen Tatendrangs. Somit trüge er weiterhin zum Bruttosozialprodukt bei; die Wirtschaft würde es ihm danken. Da er gesund wäre -- und das aller Voraussicht nach für eine lange Zeit bliebe -- könnte er seinen Neigungen nachgehen und Tätigkeiten ausüben, die ihm persönlich Freude bereiteten. Eine Win-Win-Win Situation in jeder Hinsicht.

Möglich oder nicht?

Vor 15 Jahren noch standen die meisten Experten auf dem Standpunkt, dass das oben geschilderte Szenario völlig unmöglich sei. Seither hat sich auf den betroffenen Fachgebieten jedoch sehr viel getan; neue Erkenntnisse türmen sich immer schneller auf, die einst kategorische Verneinung der Experten ist einem leiseren "nun gut, nicht komplett unmöglich, aber falls überhaupt prakitabel, dann erst in sehr ferner Zukunft" gewichen. Immerhin!

Möglich

Für die Zwecke dieser Artikelserie reicht es daher, daraus folgendes mitzunehmen: Prinzipiell möglich. Die Frage nach dem Wann klammern wir für den Moment aus.

Die nicht all zu ferne Zukunft

Im nächsten Teil möchte ich darüber nachdenken, ob man Menschen -- und zwar allen Menschen -- eine unbegrenzte Lebensspanne wegen möglicher gesellschaftlicher Probleme verweigern sollte. Oder ob es nicht etwa im Gegenteil unsere humanitäre Pflicht ist, alle Menschen bei bester Gesundheit zu halten, selbst wenn dies bedeutet, dass ihr Leben keine fixe zeitliche Begrenzung hat. Welche sozialen Probleme können auftreten, wenn Menschen nicht mehr Alters sterben, sondern nur noch an Unfällen oder exotischen Krankheiten? Überbevölkerung ist das Wort, das jedem zuerst einfällt. Dazu mehr nächsten Dienstag an dieser Stelle.

Eins vorab: Einfache Antworten gibt es nicht.